Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst stetig. Der Trend ist nicht zu übersehen, aber für die meisten Menschen steht fest, dass es immer nur die anderen trifft.
Dabei hat so gut wie jeder schon persönliche Erfahrungen mit Pflegebedürftigen in seinem näheren Umkreis gemacht.

Auch der Staat hat die Wichtigkeit erkannt und arbeitet an gesetzlichen Regelungen zur privaten Vorsorge. Damit soll die finanzielle Lücke geschlossen und zumindest eine Grundversorgung gewährleistet werden.
Dabei wird in vielen Fällen die Hilfe und Pflege innerhalb der Familie weiterhin eine Rolle spielen. Ob überhaupt jemand Zeit und Kraft hat, diese Hilfe zu leisten, und ob der Pflegebedürftige das überhaupt möchte, wird viel zu oft nicht im Voraus geklärt. Wenn die Situation eintritt, ist für die Klärung keine Zeit, für finanzielle Vorsorge ist es zu spät.

Das Vorgehen der Sozialversicherungsträger ist eindeutig: Kinder haften für ihre Eltern!

Der richtige Ansatz kann also nur sein:

Kinder (*) sollten im eigenen Interesse und im Interesse der möglicherweise zukünftig pflegebedürftigen Eltern mit der ganzen Familie eine Lösung erarbeiten.

Eltern sollten im Interesse der Kinder ebenfalls an einer Lösung interessiert sein. Hier steht der Schutz des eigenen Vermögens und des Vermögens der Kinder auf dem Plan. Außerdem die Frage, wer als Pflegender Angehöriger überhaupt Zeit und Bereitschaft mitbringt.

(*) Kinder meint hier: ab etwa Mitte 30

Über dieses Thema sollten wir sprechen – jetzt Beratung anfordern.

Last updated: September 25, 2015 at 15:08 pm

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